Die Feuchtebestimmung ist ein wichtiger Faktor in der Verarbeitung, der Prüfung, sowie der Produktion von Rohstoffen und Produkten aller Art. Die Feuchtebestimmung erfolgt dabei durch einen Trocknungsprozess.
Wofür werden Feuchtebestimmer verwendet? Feuchtebestimmer, auch Trocknungswaagen, oder Feuchtewaagen genannt (engl. Moisture analysers), werden benutzt, um die Feuchtigkeit eines Artikels oder eines Stoffes präzise zu ermitteln. Der Feuchtigkeitsgehalt eines Produktes ist ein entscheidender Qualitätsfaktor z.B. für die Haltbarkeit von Waren.
Feuchtebestimmer kommen bei einer Vielzahl von Produkten zur Anwendung. Von Kaffepulver, über Früchte und Holzstoffe bis hin zu Pasten u.v.m. Wo werden Feuchtebestimmer eingesetzt? Die Geräte werden häufig in der Kunststoffindustrie, Laboren, Lebensmittelindustrie, Wasserwirtschaft z.B. in Kläranlagen, der Energiewirtschaft z.B. in Bioenergieanlagen, oder der Landwirtschaft verwendet.
Nach welchem Prinzip arbeiten die KERN Feuchtebestimmer: Die KERN Halogen-Feuchtebestimmer liefern schnelle und zuverlässige Messergebnisse. Die Geräte messen nach dem Prinzip der Thermogravimetrie. Die Probe wird dabei gewogen und mit einer Halogenlampe (Infrarotstrahlung) erwärmt. Der hierbei entstehende Gewichtsverlust wird kontinuierlich erfasst und die Trocknung nach einem definierten Kriterium beendet. Dann wir aus der entstandenen Gewichtsdifferenz der Feuchtegehalt automatisch errechnet.
Anwenderhinweise für den Umgang mit Feuchtebestimmern: Probenvorbereitung mit hohem Feuchtegehalt Zum Messen von Salben, Mayonnaise, Cremes oder Zahnpasta drücken Sie die benötigte Probenmenge auf die Probenschale und verstreichen diese mit dem Spachtel. Schnelles Arbeiten mit den Proben ist optimal, um die Verdampfung, die während des Arbeitsprozesses bereits beginnt zu minimieren.
Probenvorbereitung für Flüssigkeiten Verteilen Sie die Probe / Flüssigkeit über die gesamte Fläche der Probenschale z.B. mit einem Spachtel. Es wird dabei empfohlen, für Flüssigkeiten wie schmelzende Proben z.B. Eis einen Glasfaserfilter zu verwenden, um eine gleichmäßige Verteilung zu erreichen (Kapillarwirkung), und wenig oder keine Tropfenbildung zu erhalten.